AAR Travel Touren Polaroid Blues Trail
travel Touren Polaroid Blues
AAR Travel Touren Polaroid Beale Street

Memphis - Arkansas - Mississippi - Lousiana

The Delta Blues Tour - Memphis nach New Orleans

- inkl. King Biscuit Festival & Crescent City Blues Festival -

Endlich ist es soweit – zwei Wochen Blues pur! Inklusive dem King Biscuit Blues Festival und dem Crescent City Blues Festival. Kommen Sie mit auf eine erlebnisreiche Reise in das Mississippi Delta, wo der Blues geboren wurde.
Sehen Sie die Original-Schauplätze dieser ureigenen amerikanischen Musikform, Geburts- und Wohnorte der Musiker und die Juke Joints, in denen sie spielten. Lernen Sie Zeitzeugen aus der bewegten Geschichte des Blues kennen und die heutige Generation der Blues Musiker. Lassen wir uns Zeit, die Orte, die Landschaften, die Menschen und natürlich den Blues zu genießen. Und das alles mit netten Mitreisenden und einer fachkundigen Reiseleitung!

Tour exclusive by American Music Tours ©2022

auf einen Blick

unsere Leistungen

Enthalten

Nicht enthalten

Mindestteilnehmerzahl: 25|Programm- und Flugplanänderungen vorbehalten.

Gesamtpreis: 3490€ / Person im DZ (EZ-Zuschlag 890€)

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04. - 17. Oktober 2022

Reiseverlauf

Abflug ab Frankfurt mit einem Zwischenstopp, wo die Einreise- und Zollformalitäten erledigt werden. Nach dem Weiterflug und der Ankunft in Memphis Begrüßung durch unsere deutschsprachige Reiseleitung und Bustransfer zum Hotel. Unser Hotel liegt in sehr guter Lage an der Union Avenue in Downtown Memphis. Zwei Übernachtungen.

Nach dem Frühstück geht es zum Besuch von Elvis Presleys Wohnhaus Graceland auf der umfangreichen Discover Elvis Tour. Der weitere Tag steht heute ganz im Zeichen der Musikgeschichte. Wir besuchen das weltweit bekannteste Musikstudio, das vom Elvis Entdecker Sam Philipps gegründete Sun Studio. Viele Musikstars begannen in diesem legendären Studio ihre Karriere, wie Carl Perkins, Jerry Lee Lewis, Ike Turner, Johnny Cash und natürlich der King of Rock ’n‘ Roll Elvis Presley. Die Geburtsstunde des Rock ’n‘ Roll schlug hier am 5. Juli 1954 mit der Aufnahme von „That’s All Right“ von Elvis Presley. Danach ist Zeit, um die Beale Street auf eigene Faust zu kennenzulernen: den W.C. Handy Park, den Laden von Schwabs und das Peabody Hotel mit der berühmten „Duck Tour“ um 17 Uhr oder das Rock ’n‘ Soul Museum und die Memphis Music Hall of Fame.
Am Abend ist Gelegenheit, einen entspannten Abend beim Dinner und Live Music in den Blues Clubs auf der Beale Street zu verbringen.

Nach dem Auschecken aus dem Hotel besuchen wir noch gemeinsam die Blues Hall of Fame.
Aus Memphis, Tennessee, fahren wir dann nur kurz in südliche Richtung und erreichen das De Soto County, den nördlichsten Punkt des Mississippi Blues Deltas. Hier wurde in Horn Lake Big Walter Horton geboren. Wir besuchen die Grabstätte von Memphis Minnie in Walls. Geboren als Lizzie „Kid“ Douglas im Jahre 1897, wird sie von vielen Kennern als beste Bluessängerin aller Zeit angesehen. Sie erhielt ihre erste Gitarre zu Weihnachten 1905 und war eine der ersten Musiker, die den W.C. Handy Award 1980 erhielt.
Wir legen noch einen kurzen Stopp in Tunica ein, heute bekannt als Standort mehrerer großer Kasinos, direkt am Mississippi gelegen. Ein Stopp im kleinen, aber feinen „Gateway To The Blues“ Museum, in einem restaurierten Eisenbahndepot aus dem Jahre 1895.
Anschließend geht es weiter zum kleinen Ort Helena im Bundesstaat Arkansas. Auf der anderen Seite des mächtigen Mississippi besuchen wir das King Biscuit Festival, eines der berühmtesten und traditionsreichsten Blues Festivals der USA. Wir erleben alle drei Festivaltage – live!
Auf sechs Bühnen, von morgens 11 Uhr bzw. 10 Uhr am Samstag, bis jeweils 23 Uhr.
Drei Übernachtungen.

Im Jahre 1986 hat es zum ersten Mal stattgefunden, jetzt ist es mit Zehntausenden von Besuchern eines der größten Bluesfeste. Aus einem kleinen örtlichen Fest für einen Tag ist es zu einem 3-Tage-Event mit sechs Bühnen gewachsen. Hervorgegangen und seinen Namen erhalten hat das Festival von einer seit 1941 in Helena laufenden Radiosendung (King Biscuit Time), die täglich auf Sendung ist und nicht nur im gesamten Mississippi Delta zu hören ist, sondern weltweit im Internet.
Leider verstarb im Februar 2018 der Gründer der King Biscuit Time, der 91-jährige „Sunshine“ Sonny Payne, der seit Anfang an dabei war. Er hat unsere Reisegruppen immer persönlich während seiner Sendungen begrüßt. Er war eine wahre Legende des Blues!

Wir erreichen nach nur kurzer Fahrt Clarksdale, Mississippi, für viele Bluesfans der Geburtsort des Blues und Heimatort von u.a. Muddy Waters und Son House. Wir fahren zu „The Crossroads“, die Kreuzung der Highways 61 und 49, der Ort, an dem der Bluesvirtuose Robert Johnson, angeblich für sein Gitarrenspiel, seine Seele dem Teufel verkaufte. Clarksdale war auch der Ort des tödlichen Unfalls von Bessie Smith im Jahre 1937.
Der Tag nach dem King Biscuit Blues Fest ist in Clarksdale traditionell der „Super Blues Sunday“ und wir sind den ganzen Tag dabei!
Wir besichtigen mittags das Delta Blues Museum im historischen Blues District der Stadt, auch Blues Alley genannt. Es ist das älteste Museum in Mississippi aus dem Jahre 1979; es gibt in hervorragender Weise einen Überblick über die Geschichte und Bedeutung des Blues.
Wie wäre es dann mit einem Fotostopp beim berühmten Ground Zero Blues Club, der Bill Luckett und dem Oscar Preisträger Morgan Freeman gehört? Und schließlich ab 15 Uhr die alljährliche Pinetop Perkins Celebration auf der Hopson Plantation, einem früheren Quartier für Baumwollpflücker und einer Cotton Gin. Hier sieht es fast noch so aus wie vor 50 Jahren. Es ist definitiv der Ort, um den Blues zu hören und die Geschichte des „Deep South“ zu erfahren. Der Eintritt für die traditionelle Celebration beträgt 15$ (nicht im Reisepreis enthalten). Es gibt zwei Bühnen mit nonstop Live Blues, kühlen Getränken und die Hopson Besitzerin Cathy bietet auch ihr beliebtes Südstaaten Barbeque an.
Um 20 Uhr beginnt bei Red’s die Juke Joint Jam, der allerbeste traditionelle Blues, an einem großartigen Sonntag!
Eine Übernachtung.

Nach einer Stunde Fahrt kommen wir nach Greenwood. Es ist der Wirkungsort einer der größten Delta Blues Legenden: Robert Johnson (1911-1938).
Unsere Tour durch Greenwood beginnen wir am Grab dieses Gitarren Virtuosen bei der Little Zion Missionary Baptist Church. Wir orientieren uns an einer Vielzahl von „Bluesmarkern“, die im Laufe der letzten Jahre als „Mississippi Blues Trail“ vom Staate Mississippi errichtet wurden: Elks Hart Lodge No. 640, Furry Lewis, Hubert Sumlin, Mississippi John Hurt, WGRM Radio Station (wo B. B. King zum ersten Mal im Radio zu hören war). Auch als Drehort für den Kinofilm „The Help“ ist Greenwood zu sehen gewesen.

Am Nachmittag kurze Weiterfahrt nach Indianola, dem Heimatort der Blues Legende B. B. King und Besuch des fantastischen B. B. King Museums. Nach 5 Jahren Bauzeit und 15 Millionen Dollar Baukosten ist es im September 2008 eröffnet worden.
35 Teilnehmer einer unserer Südstaatentouren waren am ersten Tag die allerersten Gäste nach der Eröffnung – ein einmaliges Erlebnis für uns alle! Das Museum verfolgt eine Musikerkarriere, die in den Clubs dieser Kleinstadt begann und den “Blues Boy“ Riley B. King zum Weltstar des Blues aufsteigen ließ. Zu sehen sind Kostüme, die berühmten Gitarren namens „Lucille“ sowie persönliche Exponate aus dem Besitz des Musikers.
Schaukästen, Musikstationen und Filme zeigen, wie auf den Baumwollfeldern des Mississippi Delta der Blues entstand – eine eigenständige Form amerikanischer Kultur, die bis heute auf die Populärmusik der ganzen Welt ausstrahlt. Für Afroamerikaner war die Musik über Generationen einer der wenigen Auswege aus harter Feldarbeit und Unterdrückung.
Das alljährlich stattfindende B. B. King Homecoming Festival war immer eine fantastische Gelegenheit, den großen Musiker in seiner Heimatstadt zu erleben. Wir fahren auch einige Meilen weiter nach Berclair bei Itta Bena, wo B. B. King im Jahre 1925 geboren wurde.
Wie wäre es am Nachmittag noch mit einem exklusiven Besuch im Club Ebony, wo B. B. King wie viele andere bekannte Musiker auftraten?
Eine Übernachtung.

Weiterreise entlang des Blues Highway 61 über Cleveland zur Dockery Plantation. Sie war wohl genau der Ort, wo der Blues geboren wurde. Charlie Patton, the „King of the Blues“, wohnte und arbeitete auf dieser Farm.
Einen Blick in die Vergangenheit werfen wir auf einen der einzigen verbliebenen „Juke Joints“, dem Po Monkey’s in Merigold, inmitten einer Baumwollplantage. Es stammt aus dem Jahr 1961 und hatte nur donnerstags geöffnet. Zusammen gehalten wird die Hütte nur von Blech, Sperrholz und Nägeln. Die Zukunft des Lokals ist noch immer ungeklärt, nach dem Tod des langjährigen Inhabers William Seaberry in 2016.
Wir fahren weiter auf dem Highway 49 nach Yazoo City, mitten im Delta. Die Downtown mit den Original Häusern aus den 1830er Jahren ist aufgenommen worden in das National Register of Historic Places. Dort gibt es ein kleines Lunch im „Ubon’s“, dem Geburtsort einer weltmeisterlichen Barbeque Sauce (Lunch nicht im Reisepreis enthalten).
Weiter geht es nach Bentonia, dort sind wir Gäste im Blue Front Cafe, gegründet 1948. Hier fand der „Bentonia-style“ Blues seinen Ursprung mit Skip James, Jack Owens und Bud Spires.
Wir treffen den Besitzer Jimmy „Duck“ Holmes persönlich. Er ist sehr rege und veranstaltet alljährlich im Juni das Bentonia Blues Festival.
Am Spätnachmittag ist Ankunft in Jackson, der Hauptstadt von Mississippi. Unser ausgezeichnetes Hotel ist das frühere King Edward Hotel aus dem Jahre 1923, 2009 restauriert als Hilton Garden Inn. Es hat eine große historische, auch musikalische Vergangenheit als Treffpunkt und Aufnahmeort der Bluesmusiker. So produzierte die Firma Okeh Records dort im Dezember 1930 viele wichtige Blues Sessions.

Wir sehen auf einer Stadtrundfahrt am Morgen u.a. das Mississippi Staatskapitol mit dem Old Capitol Museum sowie die Farish Street. Sie war für Jackson, was die Beale Street für Memphis war. Viele Gebäude sind renovierungsbedürftig, einiges ist aber noch vorhanden oder bereits restauriert. Viele Bluesmarker weisen auf die bekannten Namen hin: Ace Records, Trumpet Record Company & Diamond Recording Studios, Peaches Cafe, das Alamo Theater und das Big Apple Inn, in dem Sonny Boy Williamson II mit seiner Frau Marie wohnte, ebenso wie Willie Love und Elmore James.
Das erste wieder eröffnete Juke Joint ist Frank Jones Corner.
Der Nachmittag ist dann Robert Johnson gewidmet, dem laut Eric Clapton „wichtigsten Bluessänger, der je gelebt hat“.
Wir treffen in Hazlehurst ein, dem Geburtsort von Robert Johnson. In seinem kurzen Leben hat er 1936/37 nur 29 Songs aufgenommen. Erfolg hatte er zu Lebzeiten nicht, nach seinem Tod wurde er jedoch zur Blues Legende, zum „King of the Delta Blues“ und wurde 1986 als eine der ersten Sänger in die Rock and Roll Hall of Fame in Cleveland aufgenommen. Er hat entscheidend viele der heutigen Blues- und Rockinterpreten beeinflusst.
Im Nachbarort Crystal Springs sind wir Gäste bei der Robert Johnson Blues Foundation, besuchen das kleine Museum und treffen mitunter Angehörige der Robert Johnson Familie, z.B. Stephen, einen seiner Enkel (Verfügbarkeit vorbehalten). Ebenso haben wir Kontakt zu Nachfahren von Ike Zinnerman, der Robert Johnson das Gitarrenspiel beibrachte.
Abschließend gemeinsames Südstaaten Dinner mit Live Blues im Family Fish House in Hazlehurst. Rückfahrt nach Jackson am frühen Abend.

Für die letzte Etappe unserer Reise fahren wir in den südlichsten Teil des Deltas, nach New Orleans am Golf von Mexico.
Wir kommen gegen Mittag im „Plantation Country“ eine Stunde nördlich von New Orleans an und besuchen das herrliche Plantagenhaus Oak Alley, direkt am Mississippi gelegen.
Es ist eine bestens erhaltene Anlage aus der Hochzeit der Baumwolle. Es folgt eine Original Cajun Swamp Tour (Sumpf Tour) im deutschstämmigen Ort Kraemer. Der erfahrene Bootsführer und Trapper Roland Torres ist unser Führer durch die schönen Bayous.
Unser Hotel in New Orleans liegt in zentraler Lage direkt am berühmten French Quarter. Dort empfehlen wir für heute Abend ein erstes Kennenlernen der Musiklokale und Restaurants.
Drei Übernachtungen.

Unseren Aufenthalt im „Big Easy“ setzen wir fort mit einer ausführlichen Stadtrundfahrt. Diese schließt auch den Teil der Stadt ein, der von der Hurrikan Katrina Katastrophe von 2005 betroffen war. Unsere deutschsprachige Stadtführerin kennt sich als Einheimische bestens aus. Nach der Rundfahrt starten wir eine Walking Tour durch das French Quarter.
Am Mittag gibt es die traditionelle Mississippi Steamboat Dampferfahrt auf der berühmten Natchez.
Um 17 Uhr beginnt am Lafayette Park Square das Crescent City Blues Festival, ca. 10 Minuten von unserem Hotel entfernt an der St. Charles Avenue (bis 20:30 Uhr).

2022 CRESCENT CITY BLUES & BBQ FESTIVAL MUSIC LINE UP folgt ca. Juni 2022.

Der heutige Tag steht für eigene Besichtigungen im French Quarter zur Verfügung. Das Blues Festival geht heute von 11 – 20:30 Uhr, viel Spaß dabei!

Transfer zum Flughafen New Orleans und Rückflug nach Deutschland mit Zwischenstopp.

Ankunft am Vormittag in Frankfurt.

– Änderungen im Flugplan und Reiseverlauf vorbehalten. –

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