Von New York nach Graceland 13.11.-24.11.2021

Lieber Werner,
ich wollte mich nochmals sehr herzlich bei Dir für die wunderschöne Reise bedanken, die du so liebevoll und unvergesslich für alle Reiseteilnehmer geplant hast. Für mich persönlich ist damit ein ganz großer Wunsch und dazu noch im November in Erfüllung gegangen, nach vielen Jahren Memphis und Graceland besuchen zu können und Elvis ganz nahe zu sein. Es ist schon ein besonderes Gefühl, in seinem Haus und Umfeld zu sein und das alles kennenlernen zu können, was er geliebt und wo er bis zu seinem Abschied gelebt hat. „Elvis has left the building“ – aber für seine Fans ist er und seine Musik immer noch da und das bedeutet ganz vielen Menschen auch nach 44 Jahren noch sehr viel. Es waren auch die besonderen Begegnungen, die die Reise zu etwas ganz besonderem gemacht haben – ob es das Treffen mit dem früheren Bürgermeister von Tupelo war oder Roy Turner, der eine große Unterstützung für Elaine Dundy war, die das Buch: „Elvis and Gladys“ geschrieben hat und der Elvis auch noch persönlich kannte – ganz große Momente. Und dann der Besuch am vorletzten Tag in den frühen Morgenstunden; vom weltberühmten Tor hinauf zum Haus zu laufen und am Grab nochmals von ihm Abschied zu nehmen und abends Graceland im weihnachtlichen Lichterglanz – das alles war ein Geschenk. Und ganz besonders dazu beigetragen hat Helmut Radermacher – der Mann der alles über Elvis und sein Leben weiß, der ihn und seine Musik einfach liebt und wäre Elvis heute noch da, wären sie wohl Freunde fürs Leben.

Auch die anderen Besuche der Reise waren ganz große Highlights: Das Gespräch mit dem Portier vorm Dakota-Haus, in dem John Lennon lebte, der Besuch im Dämmerlicht am Imagine-Denkmal im Central-Park, man verliert das Gefühl für Zeit und Raum und kann kaum glauben, dass das alles schon über so viele Jahre her ist. Sehr bewegend auch, das 9/11 Tribute-Center zu sehen und die Geschichte der Opfer kennenzulernen, die bei dem Anschlag ihr Leben verloren. Man berührt ein Bild auf der Erinnerungstafel und auf einmal bekommt der Mensch ein Gesicht, einen Namen und eine Geschichte und man denkt daran, wie wären wohl die weiteren Jahre ohne dieses schreckliche Ereignis weiter verlaufen.

In Washington war ein besonderer Moment, auf den Treppen vom Lincoln-Denkmal zu verweilen und auf der Stufe zu stehen, an der Martin Luther-King im August 1963 die berühmte Rede hielt: „I have a dream“ – und die ganz besondere Stadtrundfahrt, bei der wir so viel über Washington und seine Geschichte erfahren konnten. Viel zu diesem unvergesslichen Nachmittag hat auch der Stadtführer dazu beigetragen, jemand mit ganz besonders viel Wissen zu dieser schönen Stadt.

Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Besuch der Rock Hall of Fame und das Gefühl den Stars und ihrer Musik ganz nahe sein zu können, und die Erinnerungsstücke, die sie ihren Fans hinterlassen haben. Wer hat schon den Blueberry Hill Club in St.Louis besucht, in dem Chuck Berry noch bis zuletzt in Duck-Room spielte oder das Elternhaus von Johnny Cash in Dyess/Arkansas, ein ganz kleines Haus ohne Strom und fließendes Wasser und doch der Start auf die großen Bühnen der Welt, Das alles hat die Reise zu etwas ganz Besonderem gemacht und ich wollte einfach nochmal Danke sagen für die schöne Zeit, die den Fans der ganz Großen in der Vorweihnachtszeit geschenkt wurde.

Liebe Grüße und ein wunderschönes Weihnachtsfest.

Astri