USA-Reise 2019

Elvis goes Gospel & Blues

Flyer-Gospel-Blues

6. September: Die Reise begann für fast alle in Frankfurt am Flughafen.

Dort traf man sich wie eine Familie, aber auch neue Gesichter waren dabei. Der Flug startete pünktlich. Die Reise ging über Atlanta nach Memphis — für mich schön, wieder einmal dort in Memphis zu sein. Für einige war es das erste Mal, für andere schon sehr oft das Ziel gewesen.

Dort erwartete uns Werner Michels von www.americanmusictours.com am Flughafen. „Unser“ Busfahrer Bernard holte uns mit seinem schönen Bus „Annie B.“ ab und brachte uns ins Hotel.

7. September: Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen zeigte die Skyline von Memphis.

Das Peabody Hotel und auch die Pyramide von Memphis waren zu sehen.

Treffpunkt war heute um 9 Uhr, um nach Graceland zu fahren. Das neue Besucherzentrum gegenüber ist riesig. Es ist nun 5-mal so groß wie das bisherige. Das Wohnhaus ist aber unverändert geblieben.

Das räumlich abgegrenzte Besucherzentrum beinhaltet das Automobil- und Motorradmuseum, zig Ausstellungen über Elvis, seine Flugzeuge sowie Restaurants, die nach seinen Eltern benannt wurden: Vernon’s Smokehouse und Gladys Diner.

Souvenir-Läden dürfen natürlich auch nicht fehlen, die die Herzen der Elvis Fans höher schlagen lassen.

Nach einem kurzen Film ging es mit dem Shuttle-Bus rüber zum Haus. Elvis kaufte das Anwesen 1957. Mit einem iPad ausgestattet ging es dann durch das Haus und das Anwesen.
Man wurde durch jedes Zimmer per Audioguide begleitet, auch Priscilla sprach, und die Persönlichkeit von Elvis war regelrecht spürbar.

Die Tour, auch mit Musik von Elvis untermalt, führt durch die Eingangstür, wo man dann erst mal vor der schönen Treppe steht, die ins Obergeschoss führt. Dann rechts, in das fast ganz in weiß gehaltene Wohnzimmer, an der Treppe vorbei ins Schlafzimmer und Badezimmer von Elvis’ Eltern.

Jetzt wieder zurück in den Eingangsbereich, geht es links ins Esszimmer. Der Tisch ist gedeckt, man könnte gleich Platz nehmen. Weiter geht es von dort in die Küche, alles noch so wie damals. Dann die Treppe hinunter in den Fernseh- raum und in den Billardraum.

Von dort geht es wieder hoch in den Jungle Room, hier hat Elvis unter anderem die Jungle-Room-Sessions aufgenommen. Von dort geht es raus, am ehemaligen Carport vorbei, zu Lisas Schaukel und zu Vernons Büro. Dann durch das Smokehouse und vorbei an den Pferdekoppeln. Ja, es sind immer noch Pferde auf Graceland, die heute friedlich dort grasen.

Der Trophy-Room und die Racquetball-Hall sind weitgehend leer geräumt. Wenn man nicht zum ersten Mal hier ist, weiß man, dass dort viel zu sehen war. Das alles ist jetzt im Besucherzentrum sehr großzügig ausgestellt. Die Halle wurde in ihren Ursprungszustand, wie Elvis sie gebaut hatte, zurückversetzt. Auf dem Weg dorthin kommt man am Klavier vorbei, auf dem Elvis das letzte Mal gespielt hat.

Nach dieser tollen Tour fuhren wir zur Jerry Lee Lewis Ranch raus nach Nesbit in Mississippi, mit dem Bus in etwa einer halben Stunde zu erreichen. Jerry Lee Lewis der III empfing uns sehr herzlich. Er ist der Sohn von Jerry Lee. Wir schritten durch das schöne Tor mit dem Klavier und gingen hoch zum Haus. Dort stand auch der Rolls Royce von Jerry Lee. Hier wurden natürlich gleich ein paar Fotos gemacht. Wir gingen in zwei Gruppen durch das Haus. Jerry Lee Lewis verbringt immer noch Zeit auf dem sehr schön gelegenen Anwesen an dem herrlichen See. Er war an dem Tag nicht anwesend, da er für eine Ehrung eingeladen war. Das Haus ist nicht sehr groß und schon etwas in die Jahre gekommen, doch es gab viele Erinnerungsstücke aus der ganzen Karriere von Jerry Lee Lewis zu sehen. Zurück nach Memphis ging es über den Forest Hill Friedhof von Memphis. Hier wurde Elvis im weißen Marmor Mausoleum am
18. August 1977 bestattet.

Am 2. Oktober 1977 erhielt Vernon Presley die Erlaubnis, Elvis und auch Gladys in den Meditationsgarden auf Graceland umzubetten, nachdem kurze Zeit vorher Grabräuber versucht hatten, den Leichnam von Elvis zu entwenden, um Lösegeld zu fordern. Unsere Rundfahrt führte uns vorbei am Mid-South Coliseum, hier trat Elvis öfter auf, letztmalig am 5. Juli 1976. Die Halle wurde 1963 eröffnet und 2006 geschlossen. Die US-amerikanische Regierung erklärte die Halle zu einem historischen Bauwerk, was einen Abriss verhindert.

Die Fahrt ging weiter zum Audubon Drive 1034. Elvis kaufte sein erstes Haus dort am 3. März 1956 von den Lizenzgebühren seines ersten Nr. l Hits „Heartbreak Hotel“. Zu finden ist das Anwesen in einem östlich gelegenen Stadtviertel der Süd- staaten-Metropole Memphis. Elvis lebte zusammen mit seinen Eltern bis März 1957 unter dieser Adresse.

Der nächste Halt war die Levitt Shell, früher Overton Park Shell. Hier hatte Elvis zusammen mit Scotty Moore und Bill Black am
30. Juli 1954 seinen ersten Live-Auf- tritt, ein weiteres Mal spielte er dort am 5. August 1955 auf. Eine schöne Bühne im Grünen. Anschließend ging es vorbei am Memphis Zoo zurück ins Hotel. Der Abend war zur freien Verfügung. Wo es dann viele, wenn nicht alle, zur Beale Street zog.

 

Gladys'Diner in Memphis
Elvis goes Gospel
Elvis goes Gospel
Das Klavier aus der Racquetball-Halle.
Bishofs Foto
Urkundenübergabe an Donna Presley durch Reiseleiter
Donna bekommt die Ehrenmitgliedschaftsurkunde von Elvis Memories durch Helmut Radermacher überreicht.
Reiseleiter gemeinsam mit Donna Presley
Werner Michels, Helmut Radermacher und Donna Presley.
Reisegruppe im Guest House von Graceland
Die diesjährige Reisegruppe im Guest House.
Line-Dancer aus Borkum in der Louisiana Hayride
Die Line-Dancer aus Borkum traten in der Louisiana Hayride auf.
Hotel

8. September: 

Start war heute um 9:15 Uhr, denn es ging zum Tennessee Karate Institute, wo wir von Patrick Wrenn und seiner Frau Jackie erwartet wurden. Ein herzlicher Empfang war es, man merkte, wie sehr Patrick sich freute, uns alles zeigen und erklären zu dürfen, und das exklusiv nur für uns, dazu an einem Sonntag.
Er war unter anderem auch Bodyguard von Sylvester Stallone, George Forman und Joe Frazier. Er ist Schwertmeister, trainierte die US-Army und die Navy Seals. Für Bruce Lee und Mohammed Ali hat er auch schon Vorführungen geben. In diesen Räumen, die wir durch die originale Treppe betraten, die auch Elvis ging, wurde ein Film mit dem Namen The New Gladiators über Karate gedreht.
Es war Elvis‘ einziges Geschäft außerhalb der Musik, welches er mit Geld unterstützte. Elvis erlaubte in diesem Zusammenhang, ihn bei Karateübungen zu filmen und zu fotografieren. Patrick zeigte uns, wo Elvis genau stand und wir durften auch in seine damalige Umkleidekabine. Den Fans wurde dann 2009 ein kurzer Film vom damaligen Training zugänglich gemacht, Titel „Gladiators“.
Es zeigt die einzigen und authentischen Aufnahmen von Elvis beim Karatetraining mit Bill Wallace, den man auch Superfoot nennt, Red West und anderen Teilnehmern.

Muhammad Ali besuchte Elvis im Institut und Patrick erzählte uns, dass Elvis ihn niederstreckte. Es war sehr interessant, Patrick zuzuhören. Zum Abschluss durfte man sich im Treppenhaus an der Wand verewigen. Dann war der schöne Besuch schon zu Ende, und wir fuhren weiter zum Gospel-Konzert von Al Green. Zum Einstimmen hörten wir im Bus einige seiner Hits. Wir waren Gäste in der berühmten Full Gospel Tabernacle Church.

Al Green ist ein berühmter Soulsänger (exakt 20 Hits + 14 LPs in den US-Charts). Er ist noch nach über 50 Jahren in seiner Baptistenkirche als Prediger und Gospelsänger aktiv. Der Gottesdienst an sich war für uns sehr befremdlich, aber auch auf die andere Art lustig. Es wurde gesungen und getanzt. Es tanzten sich Gottesdienstbesuche- rinnen in eine Art „Trance“.
Der Nachmittag stand im Zeichen der Musikgeschichte, wir besuchten das SUN-Studio. Hier begann für viele Musikstars die Karriere, wie Carl Perkins, Jerry Lee Lewis, Ike Turner, Johnny Cash und natürlich auch für Elvis, der hier 1954 „That’s All Right“ aufgenommen hat.
Clara vom Studio führte uns mit Begeisterung zuerst durch die Ausstellung und dann ins Aufnahmestudio. Dieses wird heute noch genutzt und vor allem nachts für Aufnahmen gemietet.

Mit dem Bus ging es weiter zur Thomas Street 827. Hier stand früher das American Sound Studio, in dem Elvis 1969 aufgenommen hat, leider wurde es abgerissen. Es erinnert aber noch ein Marker daran. Ein kurzer Stopp an der Humes High School für Fotos war auch Pflicht. Weiter ging es zu Poplar Tunes – hier kaufte Elvis damals seine Platten. Später wurde dort natürlich sogar die erste Elvis- Platte verkauft. Leider schloss dieser Laden 2009.
Um 18 Uhr war Abfahrt zum Hotel Guest House neben Graceland. Wir trafen dort Donna Presley zum Dinner. Zuerst konnte man noch das Hotel erkunden und es wurde auf der Treppe, die der Treppe in Graceland nachempfunden ist, ein Gruppenbild gemacht. Donna ist die
Tochter der Schwester von Vernon Presley. Sie schrieb das Buch – Precious Memories. Sie erzählte uns ein paar Geschichten daraus – über das Leben mit Elvis und Priscilla usw. Bei dieser Gelegenheit wurde ihr die Ehrenmitgliedschaftsurkun- de von Elvis Memories durch Helmut Radermacher überreicht. Donna gab auch gerne Autogramme und stand für Fotos bereit. Der Bürger- meister Jason Shelton aus Tupelo war auch unser Gast beim Dinner, auch er ist ein großer Elvis-Fan. Leider ging dieser schöne Abend viel zu schnell zu Ende.


9. September:

Heute mussten wir Memphis leider verlassen. Abfahrt Richtung Cleveland und Jackson, MS, war bereits um 7:45 Uhr. Dafür ging es aber noch ein letztes Mal nach Graceland ans Grab, um sich auch nochmal zu verabschieden.
Nun fuhren wir kurz in südliche Richtung, und erreichten in Horn Lake, MS das Gelände der ehemaligen „Circle G Ranch“ für einen kurzen Fotostopp. Leider ist das Haus in einem sehr schlechten Zustand, Fenster und Türen sind jetzt auch mit Brettern vernagelt.
Der nächste Halt war Tunica im Gateway Of The-Blues-Besucherzentrum und Museum in einem restaurierten Eisenbahndepot aus dem Jahre 1895.
Wir fuhren dann durch das Mississippi Delta und machten Halt am Cross Roads 61/49. Hier in Clarksdale, Mississippi, ist für viele Bluesfans der Geburtsort des Blues und der Heimatort von Muddy Waters. Der dortige bekannte Blues Club Ground Zero von Morgan Freeman (und Anwalt Bill Luckett
+ Howard Stovall) hatte noch geschlossen, man konnte ihn tags- über nur von außen durch die Fenster anschauen.
Im Anschluss besuchten wir das Grammy Museum, es befindet sich im Staat Mississippi in der Stadt Cleveland.
Es ist modern, innovativ und voller Informationen rund um die Musikgeschichte, natürlich auch mit Elvis. Vom Schreiben, Produzieren bis
man hier alles erleben. Ein Muss für jeden Musikinteressierten! Am Abend ging es zu Hal & Mal, einer Musikkneipe, in der der Blues lebt.

10. September:

Heute Morgen besuchten wir unter der Führung vom Guide Mary Current das Mississippi Staatskapitol in Jackson, MS, machten dazu eine Stadtrund- fahrt. Bei Malaco Records wurden wir vom Inhaber und Gründer Wolf
Stephenson persönlich begrüßt. Er zeigte uns die Studios, erklärte und erzählte sehr viel über die Technik und Interpreten. Am Nachmittag besuchten wir das Mississippi Museum Of History. Ein gemeinsames Dinner im Golden Corral beendete einen ereignisreichen Tag.

11. September:

Heute führte uns unser Weg über Vicksburg in den Nachbarstaat Louisiana nach Shreveport. Auf dem Weg dorthin erzählte uns Helmut sehr beeindruckend von seiner Radio- und Fernsehkarriere – und von Reisen mit Sam Thompson und Tom Moffatt auf Hawaii – und von Alfred Wertheimer, den sie in New York trafen. Er erzählte uns auch, wie oft und wann Elvis in Shreveport in der Louisiana Hayride auftrat. In Vicksburg machten wir einen Foto- stopp am Mississippi. Über den Red River ging es nach Shreveport.


12. September:

Auf geht’s, heute als erstes in die Louisiana Hayride in Shreveport an der Elvis Presley Av. 700.Winston begrüßte uns dort, es gab auch Kaffee und Cookies.
Er wusste, dass das Gebäude 1929 schon ein geschütztes Haus war und erzählt uns einiges über die Geschichte. Dann traten auf der Bühne unsere Line-Dancer aus Borkum auf, zeigten ihr Können bei zwei Tanzeinlagen zu Country-Hits. Wir besichtigten auch die Garderoben, die Technik und den Showroom.
Elvis war 19 Jahre alt, als er das erste Mal hier auftrat. Er bekam einen Vertrag, den aber seine Eltern unterschreiben mussten, da er noch nicht volljährig war. Diesen kündigte der Colonel dann später, mit u. a. dem Einverständnis, dass Elvis noch ein Benefiz-Abschlusskonzert gäbe.
Die Hayride mit ihren ca. 3000 Sitzplätzen war jedoch viel zu klein für den Andrang, also trat er im Hirsch Coliseum in der City auf. Das besuchten wir dann zusammen mit dem Shreveport-Kenner Johnny Wessler; nie zuvor waren wir als Gruppe dort auch hinein- gekommen.
Bei dem Konzert am 15. Dezember 1956 passierte es – Elvis war inzwischen schon so bekannt, dass das dortige Publikum nicht genug von ihm bekommen konnte.

Da aber nach ihm noch weitere Künstler auftraten, geschah es das erste Mal, dass der Ansager (Horace Logan) rufen musste = ELVIS HAS LEFT THE BUILDING.
Elvis flüchtete dann durch den hinteren Ausgang, wo wir uns auch aufstellten. 1975 und 1976 kam Elvis noch einmal ins Hirsch Coliseum.
Vorher ging es aber noch zur James Burton Foundation. James empfing uns persönlich, gab bereitwillig Autogramme und machte mit uns Fotos, auch ein Gruppenfoto in seinem Büro. Seine Ausstellung von Gitarren und Bildern usw. beeindruckte sehr.


Der nächste Besuch war bei Jerry Harris, dem sogenannten „Maler der Legenden“. Er zeichnet und malt Plattencover und sehr schöne Bilder von verschiedenen Musikern, Filmstars und bekannten Persönlichkeiten, auch Elvis.

Ein gemeinsames Abendessen im Chimi V’s mit Livemusik und Tanz beendete dann unseren schönen Tag. Hier hatte unser Helmut einen Live-Auftritt mit der dortigen Band, Leader war Kent Gill, der frühere Gitarrist von David Houston (61
Country.

Alle waren total begeistert von dem Abend.

13. September:

Unsere Reise führt uns heute über Ferriday (am Vor- mittag) nach Natchez. Die Schrift- stellerin Elaine Dundy, die auch das Buch Elvis & Gladys geschrieben hat, sagte mal, dass Ferriday mehr Berühmtheiten pro Quadratkilo- meter hervorgebracht hat als jede andere amerikanische Kleinstadt – unter anderem Jerry Lee Lewis (genannt The Killer) und seine be- rühmten Cousins Jimmy Swaggart (The Preacher) und Mickey Gilley (The Cowboy). Wir besuchten das Delta Music Museum neben dem restaurierten Arcade Theater; es hat Ausstellungsstücke aller Musiker aus Ferriday und Umgebung aus den Bereichen Blues, Rock, Pop und Country. Schließlich erreichten wir Natchez, unser heutiges Ziel. Im Besucherzentrum schauten wir einen Film über den Ort und deren Geschichte an.
Nach dem Abendessen im Biscuits and Blues mit Live-Musik ging es nach einer kurzen Stadtrundfahrt zur Beulah Baptist Church zum Gospel Service des Reverend Alvin Shelby und seiner Gemeinde. Ein sehr schönes Konzert, bei der einige unserer Gruppe mit eingebunden wurden.

14. September:

Heute besuchten wir das Longwood Antebellum Herrenhaus, es hebt sich durch seine achteckige Architektur der anderen
Häuser ab. Die Möbel sind fast alle noch Originale. Leider ist nur das Erdgeschoss möbliert, da das Haus durch den Bürgerkrieg (1861–1865) nicht fertiggestellt wurde. Der park- ähnliche Garten um das Haus ist sehr idyllisch mit den Bäumen, auf denen das spanische Moos wächst.

15. September:

Für die letzte Etappe unserer Reise fuhren wir in den südlichsten Teil des Deltas, Richtung New Orleans am Golf von Mexico. Einen Fotostopp in Baton Rouge am Staatskapitol und am Haus des Gouverneurs ließen wir nicht aus. Auf dem Weg erzählte Helmut vom Elvis-Film King Creole, der ja dort in New Orleans teils gedreht wurde.
Country-Hits in USA). 

Nach der Überquerung des Mississippis über eine große Brücke besuchten wir die Oak Alley Plantage. Diese ist, wie der Name schon sagt, wegen ihrer 300 Jahre alten Eichen-Allee berühmt und war auch schon in zahlreichen Hollywoodfilmen zu sehen. Auch die Sklaverei wird nicht ausgelassen.
Die Sklaven-Hütten sind ebenfalls noch zu besichtigen, genauso wie der gesamte Außenbereich und natürlich die Oak Alley. Im Park sind einige Informationen über die Sklaverei und über den Zuckerrohranbau zu sehen. Nach dem Abend- essen und einer kurzen Rundfahrt durch New Orleans ging es dann ins Nachtleben auf die Bourbon Street.


16. September:

Unseren Aufenthalt im „Big Easy“ setzten wir mit einer Stadtrundfahrt durch das French Quarter fort. Diese Tour brachte uns auch in den Teil der Stadt, der vom Hurrikan Katrina 2005 betroffen war. Dorette Davis, unserer deutschsprachige Stadtführerin, kennt sich als jetzt Einheimische sehr gut aus.


Wir sahen auch das ehemalige Haus von Fats Domino. Auch auf einem Friedhof waren wir, es war sehr interessant zu hören, dass es dort keine Erdbestattungen gibt, nur noch Mausoleen.


Zu Fuß ging es dann weitgehend auf eigene Faust zu den Drehorten von King Creole 1958. Wir sahen die Schule und das Haus in der Royal Street 1018 im French Quarter, wo Elvis auf dem Balkon stand und „Crawfish“ sang. Leider gibt es dort keinen Hinweis darauf, man muss es schon wissen, um es zu finden. Gewohnt hat Elvis während der Dreharbeiten im Roosevelt Hotel, das musste er wegen seiner Berühmtheit meist über das Dach betreten und verlassen. (Das Hotel hieß früher tatsächlich Grunewald) Das haben auch einige auf eigene Faust besichtigt.

Am Nachmittag folgte dann die traditionelle Mississippi Steamboat Dampferfahrt auf dem berühmten Natchez Schiff. Das empfing uns mit den Klängen aus der Dampforgel. Eine nette Fahrt auf dem Mississippi, ein Stück hoch und wieder zurück.


17. September:

Heute fuhren wir mit dem Bus in den deutsch- stämmigen Ort Kraemer zu einer originalen Cajun Swamp-Tour
(Sumpf-Tour). Mr. Torres, ein erfahrener Bootsführer und Trapper, war unser Guide durch die Bayous.

Wir fütterten Alligatoren mit Marshmallows. Die Tier- und Pflanzenwelt ist einzigartig, nicht nur Alligatoren gab es zu sehen, sondern auch Schildkröten, Schnecken und verschiedene Vögel. Das muss man mal gesehen haben. Am Abend gingen wir gemeinsam zum Mulate’s
Cajun Restaurant. Man konnte hier sogar Alligator probieren, was auch einige von uns gemacht haben. Somit ging dann der letzte Abend unserer Reise zu Ende.


18. September:

Am Morgen ging es zeitig zum Flughafen und man musste Abschied nehmen von alten und auch neu gewonnen Freunden. Und auch von Werner und Bernard, der uns immer sicher gefahren hat. ♫